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Begleitetes Filmprogramm
für Schulen

Ein Angebot für alle niedersächsischen Schulformen von Klasse 1 bis 13

Mit Film arbeiten
Film wird in der Schule herkömmlicher Weise zur Vermittlung von Wissen eingesetzt. Film als Medium zur Vermittlung von Medienkompetenz sowie zur Schulung der ästhetischen Wahrnehmung ist dagegen eine Forderung aus der Medienpädagogik, die noch wenig umgesetzt wird. Auf diesem Gebiet arbeiten beispielsweise die Schulkinowochen, mit denen das Mobile Kino Niedersachsen kooperiert.

Bildungsstandard Medienkompetenz
Das Mobile Kino bietet diesen wichtigen und als Bildungsstandard etablierten Themenbereich für alle Altersklassen in den Schulen an. Durchgeführt werden Filmveranstaltungen mit ausgesuchten, wertvollen Filmen, die in eine Begleitaktion eingebettet werden können.

Durchführung
Das Mobile Kino reist mit dem kompletten Equipment an, das zur Durchführung einer Kinoveranstaltung gebraucht wird. Zur Verfügung stehen muss lediglich ein gut verdunkelter Raum mit einem 230 V Stromanschluss.

Begleitendes Programm
Ergänzend zum Filmangebot kann ein Begleitprogramm mitgebucht werden.
Über ein Filmgespräch hinaus gibt es dort die Möglichkeit, Grundlagen der Medienkompetenz zu erlernen wie z.B. mit Hilfe von Digitalkameras Grundlagen der Filmsprache kennen zu lernen oder durch die Herstellung eines Daumenkinos zu verstehen, wie die Bilder laufen lernen.
Umfangreichere Begleitaktionen wie z.B. die Herstellung eines auf Blankfilm gezeichneten Trickfilms, können im Rahmen eines Projekttags durchgeführt werden.

Filme für die Schule
Das Mobile Kino Niedersachsen bietet allen Schulen die Durchführung einer Kinoveranstaltung mit anschließendem Filmgespräch an.
Die folgenden Titel eignen sich zum Thema Gewalt und Rassismus an der Schule, bzw. zu Faschismus/Neofaschismus. Sie wurden auch mit Erfolg bei den Schulkinowochen Niedersachsen eingesetzt.

1. LEROY
Deutschland 2007, Regie: Armin Völckers
FSK: ab 12, Länge: 89 min
Leroy ist 16 Jahre alt, wohnt in Berlin Schöneberg und ist der Sohn einer deutschen Mutter und eines afrodeutschen Vaters. Er muss nicht nur täglich seine Hautfarbe rechtfertigen, sondern hat auch mit der Familie seiner ersten Liebe zu kämpfen. Denn Vater und die fünf Brüder sind allesamt stramme Neonazis, sogar ihre Wellensittiche tragen die Namen von Hitlers Generälen...
Die satirische Komödie greift so ziemlich alle rassistischen Klischees auf und wendet sie mit leichter Hand gegen ihren üblichen Kontext.

2. YES I AM
Deutschland 2006, Regie: Sven Halfar
FSK: ab 12, Länge: 104 Minuten
Im Zentrum dieses einfühlsamen Porträts steht das Bandprojekt „Brothers Keepers“, das mit seinen Songs für Menschlichkeit und Toleranz eintritt. Es wurde im Jahr 2000 als Reaktion auf die Ermordung des Schwarzen Alberto Adriano in Dessau durch mehrere faschistische Skinheads begründet.
Der Film begleitet den Rapper D-Flame, die Sängerin Mamadee, und den Sänger und Projektgründer Adé Bantu Gemeinsam haben sie ihre dunkle Hautfarbe, die Liebe zur Musik und die Herausforderung, in zwei gegensätzlichen Kulturen eine Heimat finden zu müssen.

3. AM ENDE KOMMEN TOURISTEN
Deutschland 2007, Regie: Robert Thalheim
FSK: o.A., Länge: 81 Minuten,
Zivildienst in einer Begegnungsstätte in Polen? Das stand auf Svens Wunschliste nicht ganz oben – war aber die einzig freie Stelle, die er noch bekommen konnte. In Oswiecim, dem Ort, der unter seinem deutschen Namen Auschwitz traurige Berühmtheit erlangte, soll sich Sven um den eigenwilligen KZ-Überlebenden Krzeminski kümmern und wird nicht nur mit neuen Aufgaben, fremder Sprache und der historischen Bedeutung des Ortes konfrontiert, sondern auch mit der eingespielten Routine der Vergangenheitsbewältigung. Als Sven auf die polnische Dolmetscherin Ania trifft und sich in sie verliebt, lernt er ein Leben jenseits der Begegnungsstätte kennen. Aber wie sieht ein normales Leben an einem Ort aus, an dem nichts normal ist?

Das Mobile Kino Niedersachsen bietet begleitende Filmgespräche zu den Themen Gewalt – Rassismus – Neofaschismus, sowie Hip-Hop-Kultur an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Leroy

 

 

 


Yes I am

 

 

 


Am Ende kommen Touristen